53/21 - Persönlichkeitsstörungen – die gesprochene Medizin

Zum Umgang mit persönlichkeitsgestörten Patienten

Fast nirgendwo ist es so wichtig, „Medizin“ sprechen zu können, wie in der Behandlung persönlichkeitsgestörter Patientinnen und Patienten. Diese verursachen krankheitsbedingt häufig interaktionale Konflikte, da sich die Erkrankung zumeist im Rahmen von Beziehungsstörungen manifestiert. Die Patienten sind wenig änderungsmotiviert und erzeugen unter Umständen Hilflosigkeit bei ganzen Behandlerteams.

Im angebotenen Seminar geht es um die Arbeit mit solchen Menschen. Vorgestellt werden zu den einzelnen Krankheitsbildern die jeweils möglichen, zugrunde liegenden Schemata und therapeutischen Interventionen, um den Behandlungsalltag sowohl für die Patienten als auch die Behandlungsteams erfolgreicher gestalten zu können.

Themen und Inhalte

- ICF als Ergänzung zur ICD
- Krankheitsmodell der Persönlichkeitsstörungen
- Erscheinungsformen von Persönlichkeitsstörungen
- Schärfung des Bewusstseins für therapeutische Interventionen
- Die „gesprochene Medizin“
- Übungen und Fallbesprechungen aus dem psychiatrischen Alltag



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