95/20 - Interdisziplinäre Diagnostik und Therapie von chronischen Schmerzen

Befunderhebung, bio-psycho-soziales Störungsmodell und interdisziplinäre, multimodale Behandlungskonzepte bei chronischen Schmerzsyndromen

Etwa 27 Prozent der Bevölkerung leiden unter chronischen Schmerzen. Die aufrechterhaltenden Mechanismen sind sehr komplex und monomodale Ansätze erzielen häufig keine nachhaltigen Verbesserungen. Die Therapie chronischer Schmerzen ist somit von einer Über-, Unter- oder Fehlversorgung geprägt. Um Menschen mit chronischen Schmerzen dazu zu verhelfen, das analgetische Potential ihres Gehirns zu entfalten, müssen die an der Diagnostik und an der Therapie beteiligten Berufsgruppen künftig effektiver zusammenarbeiten.

Mit unserem interdisziplinär geführten Seminar möchten wir einen Beitrag zur Verbesserung der ganzheitlichen Betrachtung und Behandlung von Schmerzpatienten leisten.
Im ersten Seminarabschnitt werden wir auf wichtige Chronifizierungsmechnismen eingehen und veranschaulichen, wie aufrechterhaltende Faktoren in einem interdisziplinären, multimodalen Assessment herausgearbeitet werden können. Dieses mündet in die Erstellung eines bio-psycho-sozialen Störungsmodells, welches der Indikationsstellung dient.

Neben einem Überblick über medikamentöse, psychotherapeutische und physiotherapeutische Behandlungsoptionen möchten wir Ihnen im zweiten Seminarabschnitt wichtige Prinzipien von interdisziplinärer, multimodaler Schmerztherapie vermitteln.

Themen und Inhalte

- Schmerzmedizinische/–psychologische und funktionelle Befunderhebung
- Indikationsstellung basierend auf dem bio-psycho-sozialen Störungsmodell
- Medikamentöse, psychotherapeutische und physiotherapeutische Behandlungsoptionen
- Bestandteile und Wirksamkeitsfaktoren der interdisziplinären, multimodalen Schmerztherapie

Hinweis

BLÄK/PTK-Punkte werden beantragt!



Downloads :

Dateiname Größe
- Keine Datei hinzugefügt -