114/19 - Selbstmitgefühl und Akzeptanz- und Commitment-Therapie in der Gruppe

Ziel der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) ist es, die Patienten zu ermuntern, sich auf das zu konzentrieren, was wirklich wichtig ist für ein erfülltes Leben – und dabei schwierige Emotionen akzeptierend wahrzunehmen und ihnen mitfühlend zu begegnen.
Die therapeutische Arbeit umfasst sechs ACT-Kernprozesse, die sich in der Haltung des Therapeuten, den Methoden und Fertigkeiten widerspiegeln, welche Patient und Therapeut anwenden: Werte-Orientierung, Achtsamkeit, Akzeptanz, Gedanken-Entmachtung, stabiles Selbst und beherztes Handeln (Commitment). Diese Kernprozesse lassen sich mit der Praxis von Selbst-Mitgefühl verbinden, um sich selbst auch in schwierigen Momenten verständnisvoll, nachsichtig und mitfühlend zu begegnen – so, wie man einem guten Freund begegnen würde.
Das Seminar zeigt, wie sich die ACT-Kernprozesse, praktische Übungen und die Idee von Selbst-Mitgefühl in einem Gruppen-Setting mit Patienten vermitteln lassen. Dies führt zu einem Erfahrungsschatz, der in der Teilnehmergruppe zusammengetragen wird.

Themen und Inhalte

- Vorstellung des Modells der Matrix
- Werte und engagiertes Handeln (Commitment)
- Von schwierigen Gedanken Abstand zu bekommen (Defusion)
- Das Ich in der Schublade (stabiles Selbst)
- Bereitschaft
- Akzeptanz
- Selbstmitgefühl und Achtsamkeit
- Gruppe als Lernfeld



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