98/19 - Trauern - Trösten - Begleiten

Trauerbewältigung, Trauerbegleitung und Spiritualität in psychiatrischen Einrichtungen

Der Verlust eines nahen Angehörigen aber auch von anvertrauten Patientinnen und Patienten gehört zu den prägendsten Lebenserfahrungen. Wie reagieren? Wie trauern, trösten, begleiten - aber auch begleitet werden? Unverarbeitete Trauer führt nicht selten in die Depression. Wer selbst nie einen schmerzlichen Verlust erlebt hat, tut sich schwer damit zu begreifen, was in einem Trauernden vorgeht.

Auch für viele, die in therapeutisch-pflegerischer Arbeit stehen, ist der Tod ein Tabuthema. Man kommt mit den eigenen Ängsten in Berührung und empfindet seine eigene Hilflosigkeit. Der Tod löst Fragen nach dem Sinn des Lebens aus. Die Frage, was uns nach dem Tod erwartet, treibt viele Leidtragende um.

Im Kurs "Trauern - Trösten - Begleiten" soll es zunächst darum gehen, eigene Erfahrungen mit Verlust zu reflektieren: Individuelle Trauerverläufe wahrnehmen und verstehen. Wie können wir Menschen auf ihrem Trauerweg begleiten und unterstützen? Wie können wir helfen, traumatische Trauer- und Verlusterlebnisse zu verarbeiten?

Im Umgang mit Tod und Sterben spielen Glaube und Spiritualität eine gewichtige Rolle. Dabei ist es bedeutsam, sich zunächst die eigene Überzeugung bewusst zu machen und die Quellen der eigenen Spiritualität zu entdecken. Wie kann ich in der Praxis die Spiritualität des Patienten aufnehmen und die sich daraus erschließenden Ressourcen fördern?

Themen und Inhalte

- Umgang mit Verlusterfahrungen
- Trauerverläufe
- Trauerbewältigung
- Spirituelle Kraftquellen
- Abschiedsrituale
- Hilfreich trösten



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