890/19 - 20. Fachtagung für Pflege suchtkranker Menschen

Frust - Sucht - Hoffnung

Suchtkranke erzeugen bei ihrem Gegenüber starke Gefühle, die oft nicht mit Fakten der Erkrankung übereinstimmen. Vorstellungen, wie „Der Betroffenen sei nur willensschwach, nicht motiviert oder verwöhnt“ stehen Aussagen gegenüber wie „Er ist doch mein Partner“ oder „Ich bin ja auch schuld“. Das trifft neben Angehörigen auch die Pflegenden. Suchterkrankungen sind in den Ursachen und den konkreten Problemstellungen hoch differenziert. Ursachen sind stoffliche aber auch nichtstoffliche Mittel, von Alkohol oder Medikamenten über unterschiedliche Rauschgifte bis hin zu nichtsstofflicher Online- oder Sexsucht. Die Probleme zeigen sich physisch, psychisch, aber auch sozial und manchmal sogar nur beim Partner. Daher müssen sowohl Fakten als auch Gefühle im Umgang mit Suchterkrankungen erlernt werden. Es ist Teil der Pflegearbeit, sich dessen bewusst zu werden.

Die Tagung bietet neben hoch informativen Angeboten auch die Chance, sich selbst, die eigenen Gefühle und deren Handlungsoptionen kennen zu lernen.
Fachleuten aller Ebenen präsentieren einen Mix aus Vortrag, Workshop und Konzeptbörse, aktive Erfahrung und Austausch fördert Wissenserwerb.

"Von der Pflege für die Pflege" konzipiert, bietet diese Tagung innovative und wirksame Methoden, um Gefühle und Wissen um Sucht in produktiven Einklang zu bringen. Das Gespräch und der Austausch zwischen den rund 200 Teilnehmern der Veranstaltung tragen mit hoher Praxisorientierung zu den Möglichkeiten des Erkenntnisgewinns bei.

DIE UNTERKÜNFTE SIND BEREITS AUSGEBUCHT!!!

Hinweis

Die Unterbringung erfolgt in der Regel im Doppelzimmer, Einzelzimmer nur nach Verfügbarkeit.



Downloads :

Dateiname Größe
▸ Programm_890.pdf 718.9 KB