83/19 - Alltagscoaching - Achtsamer Umgang mit den eigenen inneren Anteilen

Als Profis sind wir geschult, auf die Bedürfnisse, Verletzungen und inneren Anteile der uns anvertrauten Menschen zu achten. Wir entwickeln feine Antennen für die Befindlichkeiten anderer und verlieren dabei manchmal die eigene Befindlichkeit aus dem Auge. In der Psychotherapie traumatisierter Menschen fördern wir Ressourcen und Bewältigungsstrategien und begleiten Menschen im Prozess, eigene Autonomie und Lebensqualität zurück zu gewinnen oder auch neu für sich zu entdecken. Um diese Veränderungsprozesse wirkungsvoll begleiten zu können, ist die freundlich annehmende Grundhaltung der Therapeuten eine wesentliche Voraussetzung. Neben den Aspekten der eigenen Psychohygiene und wirkungsvollen Burnout-Prophylaxe ist ein bewusster und akzeptierender Umgang mit den eigenen inneren Anteilen beim Therapeuten auf Dauer wichtig für die eigene psychische Gesundheit. In der somatischen Medizin erscheint es uns selbstverständlich, dass die Profis bei entsprechender Krankheit die gleiche Medizin einnehmen wie die Patienten, bei psychotherapeutischen Interventionen scheuen wir oft davor zurück.

In diesem Seminar möchten wir die Kursteilnehmer mit praktischen Übungen einladen, eigene Erfahrungen mit selbstwirksamen und heilenden Elementen der Traumatherapie nach Reddemann - vor allem die Arbeit mit den verletzten inneren Anteilen, den sogenannten inneren Kindern -, dem achtsamen Dialog und achtsamkeitsbasierten Therapieansätzen zu machen, die nicht nur unseren Patienten, sondern auch uns selbst im Sinne eines Alltagscoaching gut tun.

Themen und Inhalte

- Einführung in das Konzept der Achtsamkeit
- Achtsamkeit als Hilfe in stressreichen Situationen
- Imaginationstechniken als Helfer zur Stressbewältigung
- Arbeit mit verletzten inneren Anteilen

Hinweis

BLÄK/PTK-Punkte werden beantragt!



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