806/19 - Arbeitskreis zur Erforschung der nationalsozialistischen „Euthanasie" und Zwangssterilisation

Herbsttagung 2019

1983 fanden in der Bundesrepublik erstmals Interessierte unterschiedlicher Fachrichtungen und Berufsgruppen zusammen, um am Beispiel der Institutionen des Gesundheitswesens, in denen sie arbeiteten, die Geschichte der NS-Verbrechen an den als "minderwertig" oder "lebensunwert" erachteten Patientinnen und Patienten aufzuklären.

Dem von ihnen gegründeten Arbeitskreis zur Erforschung der Geschichte von Zwangssterilisation und NS-"Euthanasie" gehören heute Krankenpflegekräfte, Ärzte, Theologen, Historiker, Juristen, Gedenkstättenmitarbeiter, Pädagogen, Psychologen, Soziologen und Journalisten an. Jährlich findet auf Einladung wechselnder Kooperationspartner eine Frühjahrs- und eine Herbsttagung statt.

Nachdem das Bildungswerk des Bayerischen Bezirketags die Frühjahrstagung 2011 in Kloster Irsee, die Herbsttagung 2013 in München und die Frühjahrstagung 2017 in Schloss Werneck mit organisiert hat, freuen wir uns, die Herbsttagung 2019 als Kooperationspartner des Bezirkskrankenhauses Mainkofen und der Technischen Hochschule Deggendorf mit verantworten zu dürfen.

Der Arbeitskreis beschäftigt sich dabei immer auch mit aktuellen Themen der Medizin- und Bioethik und setzt sich für die Entschädigung nicht oder nicht ausreichend anerkannter Verfolgter ein. Er versteht sich als offenes Forum und lädt alle in diesem Themenbereich Arbeitenden zur Mitarbeit ein.

Hinweis

Das Programm der Herbsttagung 2019 wird zeitnah auf der Homepage des Arbeitskreises veröffentlicht, vgl. www.ak-ns-euthanasie.de

Die Kursgebühr (inkl. Verpflegung) wird im Sommer 2019 zusammen mit dem Detailprogramm bekannt gegeben; für die Unterkunft hat jeder Teilnehmende selbst Sorge zu tragen.



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