800/19 - Gesundheitspolitischer Kongress der bayerischen Bezirke

Krisendienste: Neue Hilfen in Bayern. Modelle – Erfahrungen – Perspektiven

Die bayerischen Bezirke sind dem Auftrag verpflichtet, Menschen mit psychischen Erkrankungen bestmöglich zu unterstützen. Im Ringen um ein modernes und zukunftsweisendes Bayerisches Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz (PsychKHG) war es den Bezirken daher sehr wichtig, bayernweit die Einrichtung flächendeckender niedrigschwelliger psychiatrischer Krisendienste und Krisennetzwerke voranzutreiben, um Hilfebedürftige frühzeitig aufzufangen und sie – soweit erforderlich – freiwillig in weitere Versorgungsangebote zu vermitteln. Dadurch sollen stationäre psychiatrische Einweisungen, insbesondere sogenannte Zwangseinweisungen, auf das absolute Mindestmaß verringert werden.

Mit der Implementierung dieses neuen Hilfe-Angebots beauftragt das neue bayerische PsychKHG die bayerischen Bezirke, die sich dieser Herausforderung angesichts der in einigen Bezirken bereits gemachten positiven Erfahrungen gerne stellen. Dennoch bleibt es eine Herausforderung, denn Bayern ist groß und die Strukturen vor Ort sind verschieden.

Der gesundheitspolitische Kongress der Bayerischen Bezirke nimmt international wie bundesweit vergleichbare Modelle in den Blick, um gemeinsam mit Partnern und Betroffenen Perspektiven für das neue Hilfsangebot in Bayern zu thematisieren.

Themen und Inhalte

- Krisendienste – internationale und deutschlandweite Modelle
- Erfahrungen mit und Erwartungen an bayerische Lösungen
- Partner und Perspektiven psychiatrischer Krisendienste

Hinweis


BLÄK/PTK-Punkte werden beantragt!



Downloads :

Dateiname Größe
- Keine Datei hinzugefügt -