65/19 - Innere Kündigung im psychiatrischen / forensischen Team

Wenn es geknallt hat - oder schon lange nicht mehr funkt.

Hohe Fluktuationsraten, ausufernder Krankenstand oder Klagen über die schwierigen Arbeitsbedingungen in sozialen Institutionen sind für Führungspersonen oft ein Alarmsignal. Nehmen solche Probleme ab, könnte der Schluss daraus sein: Alle sind so zufrieden, die wenigen Erschwernisse werden gut gemeistert. Aber stimmt das tatsächlich?
Für den aufmerksamen Beobachter könnte sich auch ein anderes Bild ergeben: Es könnte sich um Symptome eines Phänomens handeln, bei dem man von innerer Kündigung spricht.

Das Seminar beschäftigt sich mit den Mechanismen und den Risiken der inneren Kündigung, denen sich Mitarbeiter der psychiatrischen oder forensischen Teams manchmal mehr oder manchmal weniger ausgesetzt sehen. Es will sensibilisieren für diese Problematik.

Eine Binsenweisheit bei psychiatrisch geschulten Personen lautet, dass zur Problemlösung ein tiefes Verständnis für das Problem benötigt wird. Nur durch solches Verständnis kann eine Veränderung in den Sachverhalten, aber auch im Umgang mit diesen erzielt werden. Dann haben die Lösungsansätze auch eine Chance zu greifen.
Gegenüber Mitarbeitern, die sich im Prozess der inneren Kündigung befinden, ist dies eine Standardanforderung.

Themen und Inhalte

- Ursachen und Kennzeichen innerer Kündigung
- Die Folgen innerer Kündigung für das Unternehmen
- Wie profitieren Betroffene von innerer Kündigung?
- Problematik – Strategien – Führungsverhalten
- Vertrauen als Grundlage des Behandlungsmanagements
- Motivation – nicht nur Führungsaufgabe
- Folge deinem Herzen – keine Probleme mit der Motivation
- Bildung als nötige Eigenschaft aller Mitarbeiter
- Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit



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