416/19 - Hilfe für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten (§§ 67 ff. SGB XII und §§ 53 ff. SGB XII)

Süchtige Wohnungslose – wohnungslose Süchtige? Schnitt- und/oder Verbindungsstellen der Hilfeangebote?!

Vielfach haben Menschen, die in Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe Unterstützung suchen, neben den besonderen sozialen Schwierigkeiten auch Suchtprobleme.
Nicht immer ist von vornherein klar, welcher Hilfebedarf im Vordergrund steht. Auch verändern sich unter Umständen die Hilfebedarfe im Laufe der Betreuungszeit.
In der täglichen Arbeit sowohl der Kostenträger als auch der Mitarbeitenden in der Wohnungslosenhilfe stellt sich somit immer wieder die Frage nach der geeigneten Hilfe, den rechtlichen Möglichkeiten und der Zuständigkeit. Wie kann hier der Spagat zwischen gesetzlichen Vorgaben und tatsächlichem Hilfebedarf gelingen?
Ist die angebotene Hilfe für Menschen annehmbar oder dürfen Hilfesuchende auch einfach weiter mit ihrer Sucht leben? Wo sind Grenzen? Gibt es Grenzen? Wie können Helfende mit diesem Spannungsfeld umgehen?

In den letzten Jahren haben sich neue und innovative Handlungsansätze und Hilfeangebote entwickelt. Welche dieser Angebote und Methoden haben sich bewährt und sind erfolgreich?
Gibt es noch weitere Einflussfaktoren, die sich auf das Suchtverhalten auswirken und/oder die im Umgang damit berücksichtigt werden müssen?

Aus verschiedenen Perspektiven soll das Thema „Süchtige Wohnungslose – wohnungslose Süchtige?“ im Rahmen dieser Tagung beleuchtet werden.

Themen und Inhalte

- Sucht und/oder besondere soziale Schwierigkeiten in der Wohnungslosenhilfe
- Chancen
- Grenzen
- Einflussfaktoren
- Rechtliche und fachliche Zugänge

Hinweis

Diese Fachtagung ist eine gemeinsame Veranstaltung des Bildungswerks des Bayerischen Bezirketags und der Konferenz der Wohnungslosenhilfe in Bayern.



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