32/19 - Stimmenhören - Krankheit oder Normalität?

Stimmenhören ist eine besondere menschliche Wahrnehmungsform, die zwar Leiden hervorrufen, unter günstigen individuellen und sozialen Voraussetzungen aber das Leben auch bereichern kann. Leider wird Stimmenhören heutzutage vor allem als Symptom psychischer Erkrankung betrachtet, und Stimmenhörer werden als verrückt stigmatisiert.
Negiert werden dabei stimmenhörende Menschen, die keine psychiatrische Diagnose haben und daher auch keine Behandlung in Anspruch nehmen (müssen).

Das Seminar will das Thema Stimmenhören aus verschiedenen Perspektiven betrachten.
Betroffene werden ihr eigenes Stimmenerleben schildern. In Referaten und Workshops wird sich näher mit den verschiedenen Ansätzen im Umgang mit und bei der Behandlung von Stimmen hörenden Menschen auseinandergesetzt.
Das Seminar gibt Anregungen zur Unterstützung für Begleitpersonen, Angehörige und Betroffene.

Themen und Inhalte

- Verständnis für die Empfindung Betroffener gewinnen
- Hilfestellungen beim Umgang mit Stimmenhören
- Unterschiedliche Behandlungs- und Therapiemethoden
- Die eigene Einstellung zum Stimmenhören prüfen
- Übungen zum Umgang mit Menschen, die Stimmen hören



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