30/19 - Achtsamkeit und Selbstmitgefühl

Ein besonderer Weg des Umgangs mit uns und unserem Gegenüber

In seinem kurzen Gedicht beschreibt Erich Kästner eine zentrale Botschaft achtsamkeitsbasierter Therapie: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ Oder wie Paul Fulton, Psychologe, Psychotherapeut und Meditationslehrer, diese Therapieverfahren beschreibt: „First step is: begin. Second step is: keep on going…“
Einige Vertreter achtsamkeitsbasierte Therapieverfahren wie Chris Germer, Kristin Neff, Erik van der Brink und Frits Koster haben die Ausrichtung auf die Achtsamkeit erweitert um die Idee des Selbstmitgefühls (engl. self-compassion) als einer wichtigen Grundlage der Gesundung eines Menschen und als basale Voraussetzung des Mitgefühls für andere oder der Fähigkeit von Empathie für mein Gegenüber.
Der Idee des Selbstmitgefühls liegen alte buddhistische Traditionen der „Liebenden Güte“ wie auch der christlichen Tradition („Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“) zugrunde. Achtsamkeit und Selbstmitgefühl finden mittlerweile auch Eingang in viele Therapieverfahren wie die imaginative Therapie nach Luise Reddemann und die Pesso-Therapie nach Al Pesso.

Im Kurs lernen die TeilnehmerInnen Elemente der achtsamkeitsbasierten Verfahren wie Mindful Self-Compassion (MSC) und Mindfulness Based Compassionate Living (MBCL) kennen und erfahren die heilsamen Effekte dieser Arbeit im eigenen Üben. Darüber hinaus werden Bausteine aus der imaginativen Therapie und der Pesso-Therapie vorgestellt und geübt. Die Selbsterfahrung der verschiedenen Einheiten bildet dann die Grundlage für die Diskussion über die Anwendung im eigenen Arbeitskontext.

Themen und Inhalte

Kennenlernen und Einüben von achtsamkeitsbasierten Verfahren wie
- Mindful Self-Compassion (MSC)
- Mindfulness Based Compassionate Living (MBCL)
- Elementen der imaginativen Therapie
- Bausteinen der Pesso-Therapie

Hinweis

BLÄK/PTK-Punkte werden beantragt!



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