15/19 - Training emotionaler Kompetenzen (TEK)

Die Fähigkeit, konstruktiv mit belastenden Gefühlen umzugehen, ist zentral für die Sicherung der intrapsychischen Funktionen und Voraussetzung für die effektive Auseinandersetzung mit der Umwelt.

Während die meisten Menschen unangenehme und verletzende Gefühle möglichst schnell herunter- oder wegregulieren wollen, setzt TEK (Prof. Berking, Universität Bern) weit früher an.
Es beruht darauf,
1. mehrere, meist notwendige Schritte (Basiskompetenzen 1 - 6) dem Regulieren verletzender Gefühle vorzuschalten
2. das Regulieren von Gefühlen ("in Ruhe") konsequent zu üben, um in schwierigen Situationen Kurzformeln einsetzen zu können
3. den wissenschaftlichen Nachweis der Effekte durch die Erkenntnisse moderner Hirnforschung und Psychotherapie (z.B. achtsamkeitsbasierte Techniken) zu sichern.

TEK ist besonders geeignet bei Emotionsregulationsstörung als primärem Symptom (Depressionen, Angsterkrankungen, Störungen der Impulskontrolle) und bei Erkrankungen mit einer Störung im Bereich der Emotionsverarbeitung (z.B. Sucht-, Zwangserkrankung sowie Somatisierungen).

Themen und Inhalte

- Theoretische Hintergründe – biologisches und evolutionäres Modell
- Konzept zum konstruktiven Umgang mit Stress und negativen Gefühlen
- Vermittlung der 7 Basiskompetenzen
- Eine Euthymieeinheit
- Moderationstechniken bei der Wissensvermittlung

Hinweis

Schriftliche Unterlagen, Schaubilder, Hör-CD´s und Übungspläne werden ausgegeben.



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