30/18 - Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil

Zur Arbeit mit einer besonderen Gruppe von Angehörigen

Die psychische Erkrankung einer Mutter oder eines Vater stellt für das gesamte Familiensystem und in besonderem Maße für die Kinder eine enorme Belastung dar. Kinder leiden häufig unter Angst und Überforderung oder/und entwickeln Schuld- und Schamgefühle. Eine notwendige Unterstützung der Kinder bedeutet auch, erkrankte Eltern nicht allein in ihrer Verantwortung zu lassen. Die präventive Arbeit mit den betroffenen Familienmitgliedern, die Begleitung in der Bewältigung des Alltags und Krisenintervention sowie eine langfristige Perspektivenentwicklung erfordern hohe Einschätzungs-, Entscheidungs- und Hilfekompetenzen.

Im Seminar werden wir uns mit der Situation psychisch kranker Eltern und der damit verbundenen - eingeschränkten - Erziehungsfähigkeit auseinandersetzen. Neben Informationen zu den Auswirkungen der elterlichen Erkrankung auf die Kinder sollen gelungene Ansätze in der Begleitung der betroffenen Familien zur Sprache kommen. Ziel ist, das Netzwerk an Hilfen für Familien mit psychisch erkrankten Eltern kennenzulernen. Eigene positive und negative Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit den Familien und Möglichkeiten und Grenzen interdisziplinärer Kooperation mit Fachkräften aus Jugendhilfe und Gesundheitswesen sowohl für Erwachsene als auch für Kinder sind weitere Elemente der Fortbildung.



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