37/18 - Suizidalität und Krisenintervention

Krisen und Suizidalität gehören zum Leben und begegnen uns in der täglichen Arbeit mit PatientInnen im ambulanten und stationären Rahmen. Suizidalität kann nicht nur bei depressiven Menschen vorkommen, sondern auch in schwierigen Lebensumständen, die zu großem seelischen Leid führen, sowie bei bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen und allen psychischen Erkrankungen. Suizidale Menschen brauchen verbindliche Strukturen; daraus hat sich die Notwendigkeit ergeben, spezielle Therapie- und Beratungsangebote zu entwickeln.

Neben der Vermittlung von theoretischem Wissen geht es in diesem Seminar vor allem um die praktische Anleitung zur Abklärung von Suizidalität, den therapeutischen Umgang mit suizidalen Menschen und die Unterstützung der Patienten in der Entwicklung von Lösungsstrategien. Darüber hinaus ist uns auch das Erkennen von eigenen Anteilen in der therapeutischen Beziehung wichtig. Ambulante und stationäre Krisenintervention sowie die Vernetzung der verschiedenen Therapieangebote werden in ihren Möglichkeiten und Grenzen dargestellt.
Unsere Arbeitsweise umfasst Kurzvorträge, Arbeit an Fallbeispielen, themenzentrierte Kleingruppenarbeit und Rollenspiel.

Hinweis

Dieses Seminar kann im Rahmen der Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie angerechnet werden für die geforderten 10 Stunden Seminar "Krisenintervention".

BLÄK/PTK-Punkte werden beantragt!



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