2/18 - Ausstellung "Ernst Lossa und seine Freunde"

Ausstellung von Mechtild Schöllkopf-Horlacher

Die in Stuttgart lebende Künstlerin Mechtild Schöllkopf-Horlacher wurde 2011 durch die Teilnahme am „Schwäbischen Kunstsommer“ der Schwabenakademie Irsee angeregt, sich mit dem Thema „Die Kinder und der Tod“ auseinanderzusetzen: „Beim ersten Rundgang durch das prächtige Klostergelände erfuhr ich, dass in den Jahren 1939 bis 1945 das Kloster als ‚Heil- und Pflegeanstalt‘ genutzt wurde und im Rahmen der ‚Euthanasie‘ über 2000 Patienten, darunter viele Kinder, in Irsee getötet oder in Vernichtungslager deportiert wurden“ .

Nach der sich anschließenden Lektüre des Romans „Nebel im August. Die Lebensgeschichte des Ernst Lossa“ versuchte sich die Künstlerin, „in die Gefühle der Kinder hinein zu versetzen, die vermutlich ahnungslos, aber auch ängstlich und hilflos in diesen Klostermauern ihrem Schicksal ausgeliefert waren“.

Ergebnis der künstlerischen Auseinandersetzung ist ein Zyklus eindrucksvoller Bilder, die „nicht abschrecken“, sondern im Gegenteil anrühren möchten: „Wenn der Betrachter in meinen Bildern die Sehnsüchte, die Träume, die Hilfslosigkeit, aber auch die Schönheit und Anmut der Kinder spürt, dann wäre es das, was ich mir wünsche“.

Im Rahmen der Ausstellung „Ernst Lossa und seine Freunde“ werden die in den letzten Jahren entstandenen großflächigen Pastellbilder – stille und stilisierte Kinderporträts - nun erstmals in Kloster Irsee gezeigt.

Vernissage: Sonntag, 06.05.2018, 19:00 Uhr

Dauer der Ausstellung: 07.05.18 – 15.06.2018

Hinweis

Der Besuch der Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Schwäbischen Bildungszentrums Kloster Irsee kostenfrei möglich.



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